Wenn Oldtimer und Segler dieselbe Sehnsucht teilen:
Meerblick, Freiheit, Wind
Wer glaubt, die Welten der klassischen Automobile und der Segler lägen weit auseinander, irrt gewaltig. Leidenschaft, Stil, Technikgeschichte und die Suche nach Freiheit verbinden beide Szenen – und nicht selten gehören ein liebevoll gepflegter Oldtimer und ein Segelboot demselben Besitzer. Genau für diese Menschen bietet die OCC Küstentrophy seit vielen Jahren ein unverwechselbares Erlebnis: Küstenluft, Naturgefühl und maritime Atmosphäre – nur eben auf Rädern.
2026 geht Deutschlands schönste Küstenrallye erstmals auf Inselkurs Richtung Nordsee. Die „Sylt Edition“ der OCC Küstentrophy kehrt damit an einen Schauplatz zurück, an dem das Meer nicht nur Hintergrundkulisse ist, sondern ständiger Begleiter. „Mehr Meer zu sehen“ war schon immer ein inoffizielles Motto dieser Rallye – dieses Jahr wird es Realität wie selten zuvor.
Von der Landseite aufs Wasser schauen – eine Rallye in Seglertradition
Gerade Segler wissen: Manchmal ist der Blick auf das Wasser genauso bewegend wie der Blick vom Wasser aus. Genau dieses Gefühl greift die 17. OCC Küstentrophy auf. Statt vom Deck eines Bootes werden die Teilnehmer die Nordsee, die Wattenlandschaften und die Küstenlinie dieses Mal vom Cockpit ihrer Klassiker aus erleben. Viele Etappen verlaufen dabei so küstennah, dass Wind, Salzluft und die offene Weite permanent präsent sind – fast wie unter Segeln, nur anders.
Rømø, Südjütland & viel offenes Wasser – der maritimste Küstentrophy-Tag aller Zeiten
Der erste Rallyetag führt mit der Fähre auf die dänische Insel Rømø – ein Übergang, der für viele Segler an eine kurze Überfahrt erinnert. Von dort geht es durch die maritime Landschaft Südjütlands:
- historische Städte wie Ribe,
- charmante Orte wie Tønder und Møgeltønder,
- kulturelle Höhepunkte wie die Emil-Nolde-Stiftung,
- und mit der Hamburger Hallig ein echtes Stück nordischer Naturgewalt.
Zwischen Dünen, Deichen und offener See wird das Thema Wasser an diesem Tag so präsent sein wie selten zuvor bei einer Küstentrophy. Am Abend erwartet die Teilnehmer schließlich ein ganz besonderes Highlight: ein gemeinsames „Strandcamp“ auf Rømø – leger, maritim und voller Gemeinschaftsgefühl. Fast wie ein Abend im Hafen – nur dass die „Liegeplätze“ diesmal Oldtimer sind.
Sylt – Genuss, Lifestyle und das Lebensgefühl der Nordsee
Am zweiten Tag übernimmt Sylt die Hauptrolle. Die Insel steht seit jeher für eine Mischung aus Natur, Genuss und anspruchsvollem Lifestyle – ein Dreiklang, den sowohl Segler als auch Oldtimerfahrer lieben. Dieses Mal zählt nicht die Länge der Strecke, sondern die Intensität des Erlebens:
- Prüfungen mit Meerblick,
- kulinarische Stopps,
- und der Zieleinlauf am nördlichsten Punkt Deutschlands.
Sylt bietet die perfekte Bühne, um Klassiker in Szene zu setzen – und gleichzeitig die Nähe zum Meer zu zelebrieren.
Oldtimerfahren wie eine Art Land-Segeln
Veranstalterin Martina Warning bringt es auf den Punkt: „Diese Rallye ist kein Motorsport-Event, sondern ein Urlaub mit dem geliebten Klassiker.“
Wie beim Segeln geht es um Rhythmus, um technische Sensibilität, um Genuss und um die Freude am gemeinsamen Unterwegssein. Und wie beim Segeln, spielt das Umfeld eine zentrale Rolle: Wind, Weite, Wasser.
Fazit: Für Segler ein Heimspiel – nur eben an Land
Einen Rückblick auf die OCC Küstentrophy 2025 gibt’s es hier
